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Der 1er ist der verfügbarste BMW im Gebrauchtbereich und der Einstieg in die Marke. Sein Bestand spiegelt den typischen BMW-Einsatz in Frankreich: überwiegend Diesel, weitgehend mit Automatikgetrieben.
Der Kaufpreis ist der eines gut ausgestatteten Kompakten; die Wartungskosten bleiben die eines deutschen Premiumfahrzeugs. Diese Differenz gilt es einzuplanen.
Von den 388 aktuell inserierten gebrauchten BMW Serie 1: 54 % sind Diesel. 60 % haben Schaltgetriebe. Die Hälfte kostet unter 15.000 €.
Die Generationen F20 und F21, von 2011 bis 2019 gebaut, sind die letzten 1er mit Heckantrieb. Das ist ihre Besonderheit und macht sie im Kompaktsegment zu Fahrzeugen mit eigenem Charakter, mit ausgewogenerer Gewichtsverteilung, aber geringerer Traktion auf rutschiger Fahrbahn.
Die Generation F40 ab 2019 wechselt zum Frontantrieb und gewinnt spürbar an Fondraum und Kofferraumvolumen, auf Kosten dessen, was das Modell besonders machte.
Die Wahl zwischen beiden ist eine echte Abwägung, nicht nur eine Frage des Baujahrs.
Die Unterhaltskosten sind das Hauptthema: großformatige Reifen, bei den betroffenen Generationen mitunter Notlaufreifen, Bremsen und Inspektionen zum Oberklassetarif.
Bei Dieseln entscheidet die Ölwechselhistorie über die Lebensdauer der Steuerkette bei mehreren Aggregaten: bestehen Sie auf den Rechnungen.
Beim Automatikgetriebe muss der Ölwechsel in Intervallen im Heft stehen.
Eine vollständige Wartungshistorie im Markennetz ist hier mehr wert als ein paar Tausend Kilometer weniger.
Ein Fahrer, der große Strecken zurücklegt, das Fahrverhalten vorzieht und ein Wartungsbudget oberhalb eines Volumen-Kompakten eingeplant hat.
Mit den Links unten grenzen Sie nach Motorisierung, Getriebe oder Budget ein.