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Suchen Sie einen Gebrauchtwagen mit Automatikgetriebe? Aktuell haben wir 8.126 Angebote auf der Website. Komfortabler in der Stadt und auf der Autobahn gewinnt das Automatikgetriebe immer mehr Käufer für sich.
Automatikgetriebe machen inzwischen einen wachsenden Teil des Marktes aus. Der Aufstieg von Hybriden und Elektroautos, bei denen sie serienmäßig sind, hat das beschleunigt, sodass sie in mehreren Segmenten die Norm sind.
Auf dem Gebrauchtmarkt bedeutet das ein breites, aber sehr uneinheitliches Angebot: Hinter einem Wort verbergen sich vier Techniken mit deutlich unterschiedlichem Verhalten, unterschiedlichen Wartungskosten und unterschiedlicher Haltbarkeit. Das ist das Wichtigste, was man vor dem Kauf verstehen sollte.
Von den 22 aktuell inserierten gebrauchten Suzuki Vitara: 45 % sind Benzin. 59 % haben Schaltgetriebe. Die Hälfte kostet unter 15.000 €.
Die Anzeigen stammen sowohl von Privatpersonen als auch von Händlern; Kilometerstand, Baujahr und Motorisierung stehen in jedem Inserat, damit Sie einen Wagen mit Automatikgetriebe finden, das zu Ihrem Budget und Ihrem Alltag passt. Jede Anzeige nennt Baujahr, Motorisierung, Leistung, Kilometerstand, Getriebeart und Preis sowie den Standort des Fahrzeugs und die Art des Verkäufers. Von dort aus können Sie die Auswahl weiter eingrenzen oder auf die benachbarten Kategorien unten ausweiten.
Das Wandlerautomatikgetriebe ist das älteste und sanfteste. Es verträgt Drehmoment gut, passt zu schweren Fahrzeugen und zum Anhängerbetrieb und gilt als robust. Dafür ist es schwer und verbraucht etwas mehr.
Das Doppelkupplungsgetriebe schaltet sehr schnell und ohne Zugkraftunterbrechung. Es ist auf der Landstraße am angenehmsten, in der Stadt aber am stärksten belastet: häufiges Rangieren und Stop-and-go beanspruchen Kupplungen und Mechatronik, beides teure Reparaturen.
Das stufenlose CVT-Getriebe hat keine festen Übersetzungen. Es ist im Verkehr sehr sanft und effizient, lässt den Motor beim Beschleunigen aber aufheulen, was manchen nicht gefällt. Eine Probefahrt ist unerlässlich.
Das automatisierte Schaltgetriebe mit einer Kupplung ist ein Schaltgetriebe mit automatisierten Schaltvorgängen, vor allem bei älteren Kleinwagen zu finden. Sein ruckartiges Verhalten ist der häufigste Kritikpunkt des Segments: unbedingt vorher ausprobieren.
Das Inserat nennt oft die genaue Bauart. Wo nicht, geben Motorisierung und Fahrzeugklasse einen guten Anhaltspunkt.
Der Gewinn ist dort am größten, wo man am häufigsten schaltet: dichter Verkehr, städtische Pendelstrecken, lange Staus. Der Komfort ist dort mit einem Schaltgetriebe nicht vergleichbar.
Auf langen Autobahnfahrten schrumpft der Abstand: Ein Schaltgetriebe bleibt im höchsten Gang, und die Automatik bringt außer beim Verzögern wenig hinzu.
Sie erleichtert außerdem das Fahren bei körperlichen Einschränkungen und ist in manchen Konstellationen für den Anhängerbetrieb vorgeschrieben. Bei einem schweren Fahrzeug verändert das stets anliegende Drehmoment das Anfahren am Berg deutlich.
Die Vorstellung, Automatikgetriebe verbrauchten mehr, trifft auf neuere Generationen nicht mehr zu. Getriebe mit sieben, acht oder mehr Gängen halten den Motor besser im effizienten Bereich als der durchschnittliche Fahrer, und bei vielen Modellen hat sich der Abstand umgekehrt.
Die Mehrkosten liegen woanders: Eine Automatikversion kostet bei gleichem Alter und gleicher Laufleistung in der Regel mehr als das Schaltgetriebe-Pendant. Ein Teil davon kommt beim Wiederverkauf zurück, da auch dort die Nachfrage höher ist.
Die Wartung ist der eigentliche Posten, den man einplanen sollte. Viele Hersteller schreiben einen Getriebeölwechsel in Intervallen vor, und ihn auszulassen gehört zu den häufigsten Schadensursachen. Die Rechnung sollte im Scheckheft liegen.
Die Probefahrt zählt hier mehr als beim Schaltgetriebe und sollte kalt und warm erfolgen, in der Stadt wie auf der Landstraße.
Kalt müssen die ersten Schaltvorgänge sauber und ruckfrei sein. Eine deutliche Verzögerung beim Einlegen des Rückwärtsgangs oder der Fahrstufe D, Schläge in den unteren Gängen oder spürbares Durchrutschen unter Last sind Signale, die man ernst nehmen sollte.
Achten Sie bei einem Doppelkupplungsgetriebe besonders auf langsames Rangieren, also Einparken und Anfahren am Berg, wo Mängel zuerst auftreten. Bei einem CVT hören Sie auf das Motorverhalten beim kräftigen Beschleunigen.
Prüfen Sie schließlich, dass keine Motor- oder Getriebewarnung im Display steht, auch keine, die beim Start kurz aufblitzt, und fragen Sie nach der Wartungshistorie des Getriebes.
Wenn Ihre Nutzung überwiegend städtisch oder stadtnah ist, verändert eine Automatik den Alltag und rechtfertigt ihren Aufpreis. Wenn Sie vor allem auf Land- und Autobahn fahren oder der Kaufpreis entscheidet, bleibt das Schaltgetriebe günstiger in Anschaffung und Wartung.
Bei einem Hybrid oder Elektroauto stellt sich die Frage nicht: Der Antrieb ist bauartbedingt automatisch.
Über die Links unten können Sie nach Karosserie, Motorisierung oder Budget eingrenzen.